Geschichte des Institutes

Das Institut für Informationssysteme (IFIS) wurde als erstes Kerninformatik-Institut unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. rer. nat. Volker Linnemann zum 01.12.1993 gegründet. Siehe hierzu auch die Informationsseite "20 Jahre Informatik an der Universität zu Lübeck" oder ein Interview mit Prof. Linnemann.

Forschung

Folgende Forschungsthemen wurden und werden im IFIS bearbeitet:

  • Darstellung und Transformation von Objekten durch Grammatiken (1993 - 1997)
  • Das World-Wide Web aus Datenbanksicht (1994 - 1998)
  • Datenbankunterstützung für Simulationen (1994 - 1997)
  • Multimedia-Datenbanksysteme (1995 - 1997)
  • Medienarchiv für die Universität zu Lübeck (1997 - 2004)
  • Programmiermodell für das World-Wide Web (1998 - 2003)
  • XML-basierte Datenbankprogrammiersprachen (2003 - 2006)
  • Indexstrukturen für native XML-Datenbanken (2002 - 2005)
  • Computer Aided Facility Management CAFM (2002 – 2006)
  • Informationssuche im World-Wide Web (2002 - 2007)
  • Optimierung von XML-Anfragen (2007 – 2008)
  • Datenhaltung in Sensornetzen (2007 - 2011)
  • Datenhaltung und Anfrageverarbeitung in Datenbanken für das Semantic Web (seit 2007)
  • Hardwarebeschleunigung von Datenbanken für das Semantic Web durch FPGAs (seit 2011)

Details zu den Forschungsthemen sind in der Festschrift anlässlich der 20-Jahr-Feier der Informatik in Lübeck zu finden.

Dissertationen und Habilitationen sind hier und hier zu finden.

Orte und Menschen

Das IFIS wurde anfangs in der ehemaligen Seefahrtschule in der Wallstraße 40 in Lübeck untergebracht. Zum 01.04.1994 kamen das Institut für Theoretische Informatik und das Institut für Mathematik als neue Institute ebenfalls in die Seefahrtschule. Da die ehemalige Seefahrtschule für die Unterbringung von 3 voll ausgebauten Instituten mit entsprechenden studentischen Rechnerarbeitsräumen zu klein wurde, zog das Institut für Informationssysteme im Juni 1996 in die Osterweide 8 in Lübeck um. Hier waren von der Universität entsprechende Räume angemietet worden. Nachdem am 15.02.2000 der erste Spatenstich für den Informatik-Neubau stattgefunden hatte, konnte das Institut für Informationssysteme endlich im März 2004 in den Informatik-Neubau auf dem Universitätscampus umziehen. In diesem Neubau sollten zukünftig alle Institute der Informatik und Mathematik untergebracht werden, die auf unterschiedlichste Standorte verteilt waren.

Der Informatik-Neubau wurde nach ein paar Jahren zu klein, daher wurde er in der Zeit Herbst 2009 bis Sommer 2011 um eine weitere Etage aufgestockt. Da das Institut im bis dahin obersten Stockwerk untergebracht war, waren natürlich die baubedingten Beeinträchtigungen (Baulärm, Wasserschaden etc.) besonders groß.

Am 01.05.1994 begann Frau Susanne Markmann als Institutssekretärin. Frau Angela König wurde am 16.06.1996 neue Institutssekretärin, nachdem Frau Markmann am 01.05.1996 Dekanatssekretärin geworden war. Frau König ist bis heute die Sekretärin des Instituts für Informationssysteme.

Herr Dipl. Ing. (FH) Andreas Schmidt-Klieber übernahm am 01.05.1994 die technische Betreuung der Institutsrechner. Da er sich entschied, zum 01.04.1996 in die Industrie zu gehen, wurde er am 01.06.1996 durch Herrn Dirk Laggin, M.A. ersetzt. Herr Laggin wechselte zum 01.05.2000 in das Institut für Neuro- und Bioinformatik, so dass am 01.07.2000 Frau Anke Boettcher-Krause technische Mitarbeiterin am Institut wurde. Frau Boettcher-Krause übernahm am 01.09.2008 eine neue Aufgabe am IT Service Center (ITSC) der Universität. Für sie kam am 01.09.2008 Herr Dipl. Ing. (FH) Nils-Reinhard Fußgänger als technischer Mitarbeiter in das Institut für Informationssysteme.